Franziska Vu

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Photopresse - Handwerkskammer und IHK ehren neue Meister!, November 2014

Mehr als 400 neue Berliner Handwerksmeister sind am 02.11.2014 im Maritim Hotel geehrt worden. Vor den 1200 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft wurden die Besten unter Ihnen ausgezeichnet, Festredner war der Staatsminister a. D. Prof. Dr. Nida-Rümelin.
Unter den Jungmeistern sind 12 Absolventen aus dem Fotografenhandwerk, die alle bei FOCON Innung der Fotografen in Berlin an dem Meisterprüfungslehrgang teilgenommen haben. Franziska Vu wurde stellvertretend für ihre Kollegen als beste Meisterinnen im Fotografenhandwerk ausgezeichnet....

 

Demari, Übersetzung aus dem Finnischen, Februar 2009

"...Jedes Detail in den Fotos nimmt Gestalt an. Die Erzählungen gehen unter die Haut...Sowohl im Buch als auch in der Ausstellung zwingt die Photographin den Betrachter, den grauen und freudlosen Alltag hinter den Mauern und entlang den Gängen zu erleben. Vu setzt die Tonpalette geschickt ein, um Stimmungen zu erzeugen....Im Kontrast zu den blaugrauen Gefängnisbildern sieht man die farbigen Portraits der Interviewpartner. Mit den farbigen Portraits kehrt man zurück in die gewohnte Welt. Gleichzeitig wird hervorragend die Tatsache betont, dass es hier um wirklich existierende, lebende Menschen geht...."

 

Helsingin Sanomat - Übersetzung aus dem Finnischen, Januar 2009

"Die trockenen, spärlichen, sachlich-kühl gehaltenen Bilder der deutschen Franziska Vu (geb. 1976) erinnern an die Unterdrückung der Menschenrechte wie sie noch vor 20 Jahren im „zivilisierten“ Europa vorkam...
Vu ist mit ihren Landsleuten, die aus verschiedenen Gründen in Untersuchungshaft genommen worden waren, ins Untersuchungsgefängnis Berlin-Hohenschönhausen zurückgekehrt. Dort hat sie fotografiert und parallel dazu die Berichte dieser ehemaligen Häftlinge aufgeschrieben: die angeblichen Gründe ihrer Festnahme, die Verhörmethoden, die heutigen Gefühle der ehemaligen Häftlinge. Ihre Kommentare sind in der Ausstellung auf Deutsch und Englisch zu lesen.
Die Kombination ist fesselnd...."

 

Halle Forum, Juni 2008, Juni 2008

"... Am Donnerstagabend wurde in der Gedenkstätte "Roter Ochse" in Halle (Saale) die Wanderasustellung "Inhaftiert" eröffnet, in der Fotografien und Berichte aus der Untersuchungshaftanstalt der Staatsicherheit zu sehen sind. Die Ausstellung entwickelt hat die Berliner Fotografin Franziska Vu. Sie hat für Ihre Schau mit insgesamt 7 Opfern der Staatsicherheit gesprochen.>> Ich habe großen Respekt davor, dass sich die Betroffenen stellen,obwohl es ihnen emotional sehr schwer fällt,<< sagt Frau Vu. Wie schwer, das wurde nur wenige Minuten später beim Gang durch die Ausstellung deutlich. Aus einer Frau, geschätzte Anfang 50, brach es heraus.Sie geriet 1973, damals noch minderjährig, in die Fänge der Staatsicherheit...."

 

Museumsmagazin, Mai 2008

"... Franziska Vu gelingt es, den Besuchern eine Vorstellung davon zu vermitteln, was es bedeutete, einem allmächtigen Staat ausgeliefert zu sein. Mit ihrem Ansatz, Fotokunst und Zeitgeschichte zu verbinden, leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Diskussion über den Umgang mit DDR-Geschichte und schafft ein öffentliches Forum, um Unrecht und Unterdrückung im Kontext individueller Biografien zu thematisieren."

 

Neues Deutschland, April 2008, April 2008

"... Die Bilder, die die 1976 geborene Fotografin Franziska Vu in der heutigen Gedenkstätte Hohenschönhausen aufgenommen hat, wirken beklemmend kalt. Kahle Mauern, winzige Gucklöcher in Stahl und bröckeldem Beton, Gitterdraht, über dem der Himmel höhnt, Glasziegel, die das Sonnenlicht aufsaugen - eine museale Szenerie, in der man sich lebendige Propagonisten beileibe nicht vorstellen möchte. Aber was nutzt dieser Wunsch. Sie sind da. Neben den grau gehaltenen Gefängnis-Aufnahmen hängen farbige Portraits von sieben Frauen und Männern, die zu unterschiedlichen Zeiten in diesen Mauern einsaßen.Auf großflächigen Tafeln liest man die Antworten auf die Fragen, die ihnen Franziska Vu gestellt hat. Und plötzlich ist ihre Geschichte gegenwärtig: verachtetes, misshandeltes, über Monate und Jahre zerstörtes Leben. Es kostet Überwindungen, die Geschichten zu lesen, die diese Menschen zu erzählen haben. ..."

 

Berliner Zeitung, Oktober 2007

"Vu zeigt in ihren Bildern das, was die wegen "Republikflucht" und anderer politischer Vergehen gegen die "sozialistische Gesetzlichkeit" Inhaftierte in ihrem Blickfeld hatten: graue Wände, kahlen Beton, massive Gitter. Interviews mit ehemaligen Stasi-Häftlingen zeigen, wie sich die Haftbedingungen über die Jahrzehnte änderten."

 

Aktuell News, September 2007

"Für eine neue Ausstellung hat Galeristin Anja Es zwei Künstler entdeckt, die jeder für sich "einzigartig und zusammen großartig sind", so Es. Ab dem 2. September stellen Franziska Vu und Franz Bahr in Sandesneben aus."

 

Berliner Morgenpost - Ausstellung, November 2006

"Die Berliner Fotografin Franziska Vu portraitierte sieben ehemalige
politische Gefangene des Stasi-Gefängnisses Hohenschönhausen.
Fotos und Berichte entstanden in den vergangenen Monaten, Jahre
nach der Gefangenschaft. Die Ausstellung in der Saarländischen
Landesvertretung (In den Ministergärten 4) ist werktags
von 9 bis 18 Uhr geöffnet."


 

Kulturnews, November 2006

„Inhaftiert“ ist ein Projekt des Kulturrings in Berlin e.V. von der
Fotografin Franziska Vu. Die fotografische Umsetzung und die
Zusammenarbeit mit Zeitzeugen bieten den Besuchern eine Möglichkeit,
sich in das Leben und Erleben der ehemaligen Häftlinge
hineinzuversetzen. Die Feinfühligkeit der Fotografin und die Offenheit
der Interviewten macht die Ausstellung besonders gelungen und
sehenswert.“

 

Die Welt - Berlins Blaue Stunde, November 2005

"An der Schwelle vom Tag zur Nacht zaubert das Licht oft eine ganz besondere Stimmung. Diese einzufangen, war die Aufgabe eines Fotowettbewerbs, zu dem die Gin-Marke Bombay Sapphire aufgerufen hatte... Nun sind die besten Wettbewerbsbilder vom Auslober gekürt
worden. Franziska Vu, Pierre Adenis und Oliver Keinath lauten die
Namen der Meister der Berliner blauen Stunde."

 

Profashional Photo award - Canon, Oktober 2005

"Creatives Selbstbewusstsein Modefotografie ist nichts für zögerliche,
zaudernde Leute. Dieses Arbeitsgebiet verlangt immer nach mutigen
und oft nach schnellen Entscheidungen. Mit der Reduzierung auf das
Wesentliche und dem kompromisslosen Schuss entstehen sehenswerte
Bilder mit hohem Aufmerksamkeitswert."

 

Frankfurter Neue Presse - Löwenhof Förderpreis, Juli 2005

"Der mit jeweils 1000 € dotierte zweite und dritte Preis wurde an
Franziska Vu für "Bel ami" beziehungsweise an Ingrid Schütz für
"Und wo ist der Wolf?" verliehen... Überreicht wurden die
Auszeichnungen vom Schirmherr der diesjährigen Ausschreiben,
dem Direktor des Frankfurter Museums für moderne Kunst,
Udo Kittelmann."